SV Suddendorf-Samern

seit 1959

Fußballerinnen des SV SuSa bleiben in der Oberliga

Die Weststaffel der höchsten Spielklasse auf Niedersachsenebene wird auf zwölf Teams aufgestockt. „Wir sind alle sehr froh, dass wir drin geblieben sind“, sagt Trainer Heino Bergjan, dessen Mannschaft als Vorletzter eigentlich abgestiegen war.

Suddendorf/Samern Die Fußballerinnen des SV Suddendorf-Samern spielen auch in der kommenden Saison in der Oberliga. Nachdem die Zusammensetzung in den Spielklassen festgezurrt ist, steht fest: Der West-Staffel der höchsten niedersächsischen Spielklasse gehören statt bislang elf Teams künftig zwölf Mannschaften an – womit die Obergrafschafterinnen weiterhin Oberligist sind. „Wir sind alle sehr froh, dass wir drin geblieben sind“, sagt SuSa-Trainer Heino Bergjan, der die Oberliga für seine Mannschaft als optimale Spielklasse ansieht – besser geeignet als die Landesliga, in die sein Team abgestiegen wäre. Bergjan sieht in der Spielklasse „vier, fünf Mannschaften, vor denen wir uns nicht verstecken müssen“.

Durch die Aufstockung der Liga von elf auf zwölf Mannschaften ist im Nachhinein auch die zunächst bittere Niederlage der SuSa-Frauen am drittletzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Union Meppen ohne größere Bedeutung. Zwar belegten die Obergrafschafterinnen in der Abschlusstabelle den vorletzten Platz, viel wichtiger war aber, dass sie die FSG Twist hinter sich ließen – und im Hinblick darauf war der Auswärtssieg bei den Emsländerinnen am viertletzten Spieltag Gold wert. „Es war wirklich wichtig, jeden Punkt mitzunehmen, Vorletzter zu werden und Twist hinter sich zu lassen“, sagt Bergjan.

Das Suddendorfer Trainergespann, zu dem auch Herwin Kerkhoff gehört, versammelt sein Team am kommenden Montag zur ersten Trainingseinheit nach der Sommerpause. Dann bleiben Mannschaft und Trainerteam fast sieben Wochen zur Vorbereitung auf die neue Saison, die mit einem Pflichtspiel im Niedersachsenpokal am Sonntag, 18. August, startet. Und da haben die Obergrafschafterinnen ein „Hammerlos“ erwischt, wie Kerkhoff es nennt. Denn: Die SuSa-Frauen empfangen den Regionalligisten TSG Burg Gretesch, der in der abgelaufenen Spielzeit in der dritthöchsten Spielklasse mit 29 Punkten den achten Tabellenplatz belegt hat.

In die Liga sollen die Frauen des SV Suddendorf-Samern planmäßig am Sonntag, 25. August, starten. Möglicherweise geht es aber auch erst eine Woche später los, weil Auftaktgegner Blau-Weiß Hollage bereits um eine Verlegung gebeten hat. Das Saisonziel steht nach dem Oberliga-Verbleib natürlich außer Frage. „Es geht nur darum, über dem Strich zu bleiben“, sagt Heino Bergjan und ergänzt: „Dafür werden wir von Anfang an punkten müssen.“ Der Coach geht davon aus, dass zwei Teams am Saisonende die Liga verlassen müssen – „hoffentlich nicht mehr“, sagt Bergjan. Die Eckdaten für die neue Oberliga-Saison werden am kommenden Wochenende festgezurrt, wenn die Verbandsverantwortlichen und die Teamvertreter bei der Staffeltagung zusammen kommen.

 

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